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Wurzelrudis Gerstenbergrundweg mit Bergbaulehrpfad

Ausgangspunkt: Hotel "Am Bühl", Eibenstock

 

Länge:

8 km von/bis Hotel "Am Bühl", Eibenstock

(nur Gerstenbergrundweg von Parkplatz an B 283: 4,5 km)

 

Wanderzeit:

2 bis 3 Stunden

(nur Gerstenbergrundweg: 1 ½ Std.)

 

Tourencharakter:

Familienfreundlicher Rundwanderweg auf bequemen Forstwegen; im Verlauf des Bergbaulehrpfades – schmaler Waldpfad mit Holzstufen, dort auch sehr anschauliche und teilweise begehbare bergbauliche Nachbauten (nur Gerstenbergrundweg: sehr familienfreundlich und auch gut geeignet für Kinderwagen, Kinderfahrrad)

 

Markierungen:

Bergbaulehrpfad grüne Diagonale

 

Einkehrmöglichkeiten:

Hotel "Am Bühl" - "Familienfreundliche Beherbergung"

Hotel "Bühlhaus"

Gaststätte "Zur Talsperre"

Spartenheim Vodelstraße

 

Familienfreundliche Beherbung:

Hotel "Am Bühl"

Wegeverlauf

Von der Touristinformation aus erreichen wir zunächst die Badegärten Eibenstock. Neben dem Parkplatz führt ein Weg zwischen Wiese und Acker zum ca. 200 m entfernten Waldrand. Nach weiteren 100 m talwärts erfolgt rechter Hand über einige Stufen der Einstieg in den Bergbaulehrpfad (erster Teil). Wir befinden uns dann mitten in der Allerheiligen-Binge, einem fast 700 m langen Zinnbergwerk aus dem 16. Jahrhundert. Direkt nach dem Austritt aus der Binge werden die ehemals steilste Eisenbahnstrecke Deutschlands und die B 283 überquert. Wir befinden uns nun auf dem Gerstenbergrundweg mit herrlichen Ausblicken u.a. auf die Talsperre Eibenstock, die Staumauer, nach Neidhardsthal sowie umliegende Höhen. Am Beginn des Rundweges liegt außerdem ein Wanderparkplatz, so dass auch Spaziergänger, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß unterwegs sind oder Familien mit kleineren Kindern eine bequeme Möglichkeit der Autoanfahrt zu diesem beliebten Rundwanderweg haben. Der zweite Teil des Bergbaulehrpfades zweigt ca. 100 m nach dem Wanderparkplatz von der Hauptwanderroute nach rechts ab (große hölzerne Tafel) und kehrt nach etwa einem Kilometer interessantem und anschaulichem Verlauf fast an gleicher Stelle auf diese zurück. Zahlreiche Schautafeln weisen entlang des schmalen Pfades auf die bedeutende Bergbauhistorie der ehemals kurfürstlichen Freien Bergstadt Eibenstock hin. Man entdeckt kleine rekonstruierte Anlagen bergmännischer Tätigkeit oder sogar echte Relikte jahrhundertealten Bergbaus, wie Stollenmundlöcher, Lichtlöcher, Pochschalen, Griebenherde usw.

Zurückgekehrt auf den Hauptwanderweg halten wir uns zunächst rechts und nur wenige Schritte weiter teilt sich der Weg schließlich in den eigentlichen Gerstenbergrundweg. Links abbiegend schimmert uns bald das "Erzgebirgsmeer" durch den stattlichen Fichtenwald entgegen. Immer wieder informieren Schautafeln über Interessantes am Wegesrand. So erfahren wir Wissenswertes über die Eibenstocker "Bimmelbahn", die Talsperre Eibenstock, Wald und Flur, die Tierwelt und den historischen Bergbau. Nachdem uns linkerhand die Talsperre etwa 2 km begleitet hat, wird der imposante Ausblick auf die mächtige Staumauer frei. Seit Oktober 2014 ist auch das Begehen der Staumauer möglich. Dort wird ein imposanter Blick auf die Talsperre Eibenstock freigegeben. Bitte beachten Sie die Hinweisschilder, da die Talsperre Eibenstock eine Trinkwassertalsperre ist.  Die Zwickauer Mulde verlässt den Stausee etwa 100 m tiefer bei Neidhardsthal und fließt weiter Richtung Elbe und Nordsee. Unser Wanderweg wird nach dem Talsperrenblick wieder vollständig von Wald umschlossen und etwa 600 m weiter besteht linkerhand die Möglichkeit, nach Neidhardsthal abzusteigen (Brücke unterhalb der Staumauer).

Kurz bevor sich der Rundweg schließt, können wir nochmals einen schönen Ausblick auf Täler und Höhen des Auersberggebietes genießen und gelangen dann an den Wanderparkplatz an der B 283. Diese überquerend werden nach wenigen Minuten bergauf die Badegärten und die Stadt Eibenstock wieder erreicht.

Geheimnisse

Bergbaulehrpfad

Hier kann die geheimnisvolle Welt historischen Bergbaus an Originalplätzen erlebt werden.

 

Steilste Eisenbahnstrecke

Bei der Eibenstocker "Bimmelbahn" musste die Dampflokomotive die Waggons stets nach oben schieben und nach unten ziehen, um ein mögliches Abreißen der Waggons und damit ungebremstes zu Tal rasen, zu verhindern. Stets mit dem Schornstein bergwärts, überwand die Dampflok mit ihrem Zug insgesamt 130 Höhenmeter; die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug 15 km/h.

1975 wurde die ehemals steilste Normalspur Deutschlands vom unteren zum oberen Bahnhof Eibenstock durch den Talsperrenbau eingestellt. Der untere Bahnhof "versank" in den Fluten. Weitere interessante Dokumente, Informationen und sogar ein Modell befinden sich im Stickereimuseum Eibenstock.

 

Trinkwassertalsperre

Die Talsperre Eibenstock ist mit 370 ha und ca. 77 Mio m³ Stauraum das größte Trinkwasserfass Sachsens. Die Staumauer hat eine Länge von 307 m.

Bauzeit: 1974-1987, Inbetriebnahme: 1982