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Rede zur Eröffnung der Eibenstocker Märchenweihnacht am 30. November 2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Liebe Gäste aus nah und fern,

 

mit einem herzlichen „Glück auf!“ möchte ich Sie heute hier vor unserer Weihnachtspyramide in Eibenstock begrüßen. Ich freue mich sehr, dass wir wieder so zahlreich zu unserem traditionellen Pyramidenanschieben versammelt sind und den diesjährigen Weihnachtsmarkt eröffnen wollen. Ganz besonders begrüßen möchte ich unsere Gäste aus den umliegenden Ortschaften und Gemeinden, aber auch unsere Urlaubsgäste, die an diesem Wochenende in unserer Gemeinde ein paar Urlaubstage verbringen. Ich heiße Sie herzlich Willkommen.

 

Es wird wieder Weihnachten. Ein ereignisreiches Jahr geht in seine letzten Tage. Die Welt entwickelt sich immer rasanter, Internet und Smartphones übernehmen den Takt des Lebens. Aber immer weniger Menschen fühlen sich mitgenommen von der Entwicklung der Gesellschaft und die mediale Reizüberflutung können die meisten nicht mehr verarbeiten. So kommt es, dass eher die Unzufriedenheit als die Zufriedenheit wächst. Und deshalb ist gerade Weihnachten die richtige Zeit, um wieder einmal innezuhalten bzw. sich auf Wichtiges und Wesentliches zu besinnen. Überall in der modernen Welt mehren sich die Zeichen dafür, dass die Menschen zurück wollen zu mehr Miteinander, zu mehr Langsamkeit und auch zu mehr Solidarität. Die Botschaft des Christkindes im Advent heißt Freude, Liebe und Frieden. Lassen wird deshalb diese Botschaft auch in unser Herz hinein und uns mitnehmen in diese Adventszeit.

 

Schauen wir zurück, dann ist im zu Ende gehenden Jahr auch in unserem kleinen Ort viel geschehen. Es gab sowohl Positives als auch Negatives. Zu den positiven Dingen gehören viele Investitionen, die wir als Stadt durchführen konnten. Vor allem in den Schulen brachten die Sanierungen eine positive Entwicklung für die Kinder unseres Ortes. Auch im privaten Bereich wurde wieder mehr investiert. Es entstanden neue Gewerbehallen, es werden überall Fachkräfte gesucht. Das ist ein gutes Zeichen. Auch im Bereich des Tourismus stabilisieren wir uns immer mehr.

 

Zu den weniger schönen Dingen gehörten Großbrände und natürlich das Hochwasser Anfang Juni. Auch Teile unserer Stadt waren stark betroffen. Dank schneller Verwaltungsverfahren können wir im nächsten Jahr an die Sanierung bzw. Beseitigung der Schäden gehen. Große Sorgen bereitet immer noch die demografische Entwicklung. Es ist keine gute Entwicklung, wenn auf der einen Seite zwar Arbeitskräfte fehlen, andererseits aber der notwendige Zuzug ausbleibt. Unsere Anstrengungen für einen familienfreundlichen Ort tragen noch nicht die Früchte, die wir uns erhoffen. Hier müssen wir weiter konsequent unsere Ziele verfolgen und an der Attraktivität unserer Stadt arbeiten. Das geschieht aber nicht von allein. Nur das was die Bürgerschaft, die Unternehmen und die Verwaltung bewegen, bringt uns nach vorn. Unser Ort braucht das „Wir“-Gefühl um die Zukunft meistern zu können.

 

Ich möchte mich daher bei all jenen bedenken, die auch im vergangenen Jahr sich ehrenamtlich für unsere Stadt engagiert haben, die sich in der Wirtschaft Verantwortung tragen und die im Privatbereich das Ortsbild verschönern halfen. Ihre Arbeit ist von großem Wert.

 

Die Tradition des Eibenstocker Weihnachtsmarktes will es, dass wir hier gemeinsam an der Pyramide in Eibenstock nun den Auftakt machen, um zwei Tage mit einem wunderbaren Kulturprogramm erleben zu können. Natürlich möchte ich auch die sehr kontrovers diskutierte Frage des Standortes des Weihnachtsmarktes nicht unerwähnt lassen. Irgendwie waren wir angesichts der immer professioneller werdenden Weihnachtsmärkte andernorts in einen Stillstand geraten, der zuletzt auch qualitative Auswirkungen hatte. Zum ersten Mal seit Anfang der 90-iger Jahre findet der Weihnachtsmarkt nun wieder am Postplatz statt. Dafür gab es gute Argumente, wenngleich auch die Kontraargumente durchaus ihre Berechtigung haben. Nun aber ist die Entscheidung getroffen, sicher werden wir beim ersten Mal auch noch die eine oder andere Erfahrung bzw. Startfehler machen. Aber ich möchte um Ihr Verständnis bitten. Nehmen Sie den neuen Standort an und entdecken Sie den Eibenstocker Weihnachtsmarkt neu. Ich wünsche sehr, dass er Ihnen gefällt.

 

Was Sie an diesem Adventswochenende erleben werden, war nur möglich, weil wieder zahlreiche Helfer und Ehrenamtliche dieses Fest für Sie vorbereitet haben. Deshalb möchte ich mich ganz herzlich beim Verein „Eibenstocker Märchenweihnacht“, der den gleich beginnenden Umzug wieder in mühevoller Kleinarbeit organisiert hat, beim Gewerbeverein Eibenstock, bei allen Kulturvereinen, bei der Freiwilligen Feuerwehr und bei meinen Mitarbeitern in der Stadtverwaltung Eibenstock bedanken für ihr Engagement bedanken. Sie leisten in diesen Tagen viele Stunden zur Sicherstellung dieses Weihnachtsmarktes. Ein Dankeschön möchte ich auch an die Darsteller und Musikkapellen im nun gleich beginnenden Märchenzug richten.

 

Der 1. Advent ist ja immer auch verbunden mit dem Fest der Kirchweih hier der Stadtkirche in Eibenstock. Der Klang ihrer Glocken gehört schon seit vielen Jahrzehnten zum Alltag in unserer Gemeinde. Dieser Glockenklang und die weihnachtliche Musik erinnern uns an die christlichen Wurzeln von Weihnachten. Lassen wir deshalb diesen Gedanken immer auch mit ein Begleiter durch die Weihnachtszeit sein.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Vorweihnachtszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2014. Wollen wir nun gemeinsam mit dem Anschieben der Pyramide den Eibenstocker Weihnachtsmarkt eröffnen.

 

Uwe Staab (Bürgermeister)