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Nachrichten Kultur

      
Eibenstock
29.03.2017 13:21 (Politik / Sport / Sonstiges / Kultur)
Förderbescheid für die Sporthalle Sosa übergeben 
(USt) Das größte Investitionsobjekt im städtischen Doppelhaushalt 2017/2018 stellt der Sporthallenneubau im Ortsteil Sosa dar. Hierzu hat die Stadtverwaltung innerhalb kürzester Zeit das Sportstättenentwicklungskonzept erstellt und verabschiedet bzw. den entsprechenden Förderantrag an die Sächsische Aufbaubank gestellt. Aufgrund der Tatsache, dass der Förderbescheid durch das Stadtbauamt vollständig mit allen dazugehörigen Unterlagen eingereicht wurde, konnte frühzeitig eine Fördermittelbewilligung erreicht werden. Die Übergabe des Bescheides erfolgte durch Staatsminister Markus Ulbig (Innenminister) am 24. März 2017 in Sosa. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Es war eine besondere Ehre für unsere Gemeinde, dass der Innenminister persönlich vor Ort gekommen ist. Er wurde zunächst im Rathaus Eibenstock vom Bürgermeister, vom Ortsvorsteher von Sosa, von den Amtsleitern und von der Sosaer Schulleiterin empfangen. Er informierte sich in einem kurzen informellen Gespräch über die aktuelle Situation unserer Stadt und begab sich dann gemeinsam mit allen Beteiligten zum Ort des Geschehens nach Sosa.

Mitten in eine Sportunterrichtsstunde hineinplatzend, hat der Minister die alte Halle besichtigt und dann an den Bürgermeister, den Ortsvorsteher und die Schulleiterin den Förderbescheid übergeben. Insgesamt wurden 1.316.350 EUR für das Vorhaben bewilligt. Die Gesamtkosten werden nach der Kostenberechnung 2.747.854 EUR betragen.

Bei den Kindern, der Schulleiterin und den Lehrern war die Freude über die Förderung natürlich groß. Damit geht in Sosa ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. So bedankten sich alle beim Innenminister und damit natürlich beim Freistaat Sachsen für die gewährte Unterstützung. Markus Ulbig hat zugesagt, im kommenden Herbst zur Eröffnung der Sporthalle wieder nach Sosa kommen zu wollen, um das neue Objekt in Betrieb zu nehmen. Dieses Angebot wurde natürlich dankend angenommen. Nunmehr soll auch unverzüglich mit den Bauarbeiten begonnen werden. Als Erstes steht der Abriss der Althalle auf der Tagesordnung. Hierzu erfolgt in Kürze die öffentliche Ausschreibung durch die Stadtverwaltung. Es wird damit gerechnet, dass die Abrissmaßnahmen noch während des Schuljahres beginnen müssen, um genügend Zeit für die Erstellung des Rohbaus zu haben. Für die Sportvereine in Sosa bedeutet die Bauphase natürlich zu nächst erst einmal eine größere Einschränkung bei ihren sportlichen Aktivitäten. Hier kann auf die Hallen im Ortsteil Eibenstock teilweise ausgewichen werden. Ein Teil der sportlichen Aktivitäten muss allerdings auch unter freiem Himmel stattfinden. Wenn die Baumaßnahmen normal verlaufen, wird dann in der 2. Jahreshälfte 2018 die Sporthalle übergeben werden können.
28.03.2017 12:01 (Wirtschaft / Sonstiges / Kultur)
Projektpartnertreffen in Královské Porící 
(USt) Aktuelles zum EU-Projekt "Traditionelle Handwerke in der Euregio Egrensis" – Projektpartner treffen sich im tschechischen Královské Poříčí

Die Stadt Eibenstock und der Erzgebirgische Köhlerverein Sosa sind ja Projektpartner im EU-Projekt "Traditionelle Handwerke in der Euregio Egrensis". Auf Einladung des tschechischen Lead-Partners aus Královské Poříčí nahmen die Verantwortlichen aus Eibenstock, Sosa und Hirschberg an der Projektkonferenz und dem weiteren Erfahrungsaustausch der beteiligten Einrichtungen am 16.3.2017 im tschechischen Statek Bernard teil.
Zunächst präsentierte der tschechische Partner den aktuellen Stand zum Ausbau des Bienenmuseums. Anschließend gaben der Eibenstocker Bürgermeister Uwe Staab und der Sosaer Ortsvorsteher Tobias Unger einen Überblick über den Fortschritt der Ausbauarbeiten auf dem Gelände des Köhlervereins sowie des Stickereimuseums. Hierbei wurde deutlich, dass schon eine Vielzahl der vorgesehenen Sanierungsarbeiten umgesetzt werden konnten, jedoch auch unplanmäßige Verzögerungen zu verzeichnen sind. Konkret geht es dabei um behördliche Auflagen beim Stickereimuseum und den aufgefundenen losen Untergrund auf dem Gelände der zukünftigen Schauköhlerei in Sosa. Auch berichtete der Projektleiter vom Deutsch-Tschechischen Begegnungstreffen der Grundschüler aus den Projektorten in Sosa am 26. September 2016.
Ulrike Göhrig, die Vereinsvorsitzende aus Hirschberg, berichtete über die Sanierungsarbeiten im Museum für Gerberei- und Stadtgeschichte und insbesondere über die umfangreichen Planungen für den nächsten deutsch-tschechischen Jugendprojekttag am 19. Mai 2017 in Hirschberg. Neben dem Ausbau und der Zusammenarbeit der beteiligten Museen ist das Heranführen der Kinder und Jugend an traditionelle Handwerkskunst ein weiterer wichtiger Punkt des von der EU geförderten deutsch-tschechischen Projektes. Damit soll ein gemeinsames Kulturgut erhalten und die nächste Generation für das Handwerk in der überlieferten und modernen Form interessiert werden.
In diesem Zusammenhang betonte Projektmanager Jens-Uwe Merx die Wichtigkeit der länderübergreifenden Jugendbegegnungen in Form von Projekttagen und Workshops. Die Projektpartner können bei der Umsetzung dieser Vorhaben bereits beachtliche Ergebnisse aufweisen. Neben dem bereits erwähnten erlebnisreichen Projekttag in Eibenstock und Sosa, an dem rund 70 deutsche und tschechische Kinder die Köhlerei und Stickerei hautnah miterleben konnten, trafen sich auch tschechische und deutsche Schüler zu einem Handwerkerworkshop im tschechischen Statek Bernard nahe Sokolov. Besonders hervorzuheben ist dabei das Engagement der Grundschulen aus Sosa und dem thüringischen Gefell nahe Hirschberg. Die tschechischen Schüler kommen dabei primär aus der Region Karlsbad und Sokolov, wobei auch ein Kinderheim integriert werden konnte. Aber auch Jugendliche aus Touzim konnten bereits zwei erlebnisreiche Projektwochen in Hirschberg erleben – die dritte steht unmittelbar bevor.
In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere umfangreiche Arbeiten an den jeweiligen Museen vorgenommen. Besonders wertvoll ist dabei, dass die länderübergreifende Zusammenarbeit wichtige gegenseitige Anregungen und Inspirationen bietet.
18.11.2016 13:57 (Sport / Kultur)
Sieger des Fotowettbewerbs "Mulderadweg 2016"  
aus der Serie: Mulderadweg
(KaSe/USt) EIBENSTOCK: Am 15.11. wurden die schönsten Motive des Fotowettbewerbs "Mulderadweg 2016" gekürt. Gewinnerin Katja Eidam freut sich über ihren Sieg und erklärt ihr Motiv: "Das Bild ist in den Abendstunden bei Waldenburg an der Zwickauer Mulde entstanden, während ich die wunderbare Himmelseinfärbung über der Mulde beobachtete. Deshalb bin ich direkt ans Ufer, habe das Stativ aufgebaut und die Goldene Stunde im Bild festgehalten. Zudem war der Wasserpegel gerade recht niedrig und so dienten die Steine als Vordergrund. Das Muldental ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert."
Bei dem von der "Koordinierungsstelle Mulderadweg" initiierten Fotowettbewerb wurden insgesamt 160 Bilder von fotobegeisterten Fahrrad- und Naturliebhabern eingesandt. Eine sechsköpfige Jury aus den Bereichen Tourismus und Fotografie wählte aus allen Teilabschnitten der Mulde die besten zehn Motive aus. Alle Preisträger sind unter der Homepage www.mulderadweg.de/gewinner einzusehen. In Zusammenarbeit mit den Partnern des Tourismusverbandes "Sächsisches Burgen- und Heideland" e.V., dem Tourismusverband Erzgebirge e.V. dem Tourismusverband Sächsisches Elbland, dem Verein Tourismusregion Zwickau e.V. und dem Tourismus Region Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V. fand der Fotowettbewerb zum ersten Mal statt. Diese Aktion stellt den Abschluss einer Reihe von Marketingmaßnahmen rund um den Mulderadweg im Jahr 2016 dar. Die "Aktion Testfahrer" und die feierliche Einweihung der Homepage www.mulderadweg.de durch den stellvertretenden sächsischen Ministerpräsidenten Martin Dulig sind nur einige Beispiele. Ziele dieser werbewirksamen Aktionen soll es auch in Zukunft sein, den Mulderadweg bekannter zu machen und den Tourismus in Sachsen und Sachsen-Anhalt zu stärken.
Hintergrund Mulderadweg: Auf insgesamt über 400 Kilometern Mulderadweg in Sachsen und Sachsen-Anhalt können Radwanderer kulturhistorische Sehenswürdigkeiten entdecken und artenreiche Flora und Fauna erkunden. Los geht es an zwei verschiedenen Quellen: Der Fernradweg beginnt einerseits im Erzgebirge entlang der Freiberger Mulde sowie ab Schöneck im Vogtland an der Zwickauer Mulde. In Sermuth vereinigen sich beide Flussläufe und münden bei Dessau-Roßlau schließlich als Vereinigte Mulde in die Elbe.
Kontakt: Koordinierungsstelle Mulderadweg
c/o Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Alexander Klich
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weitere Info’s: Koordinierungsstelle Mulderadweg
23.10.2016 16:40 (Politik / Kultur)
25. Partnerschaftsjubiläum in Biebertal gefeiert 
(USt) Das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Eibenstock und Biebertal wurde am Wochenende des 14. bis 16. Oktober 2016 in würdiger Form in Biebertal begangen. Das Partnerschaftstreffen war insofern sehr außergewöhnlich, weil es ein internationales Treffen war. Denn gleichzeitig mit der Städtepartnerschaft zwischen Eibenstock und Biebertal wurde auch die Städtepartnerschaft zwischen Biebertal und Denbigh, einer walisischen Gemeinde, gefeiert. Für die 29-köpfige Eibenstocker Delegation war dies zugleich das erste Zusammentreffen mit den Walisern in den vergangenen 25 Jahren der bestehenden Partnerschaft mit Biebertal. Lediglich am Rande von Gewerbeausstellungen gab es hin und wieder Einzelkontakte zwischen den Vertretern aus beiden Gemeinden.

Bereits am Freitag reiste die Delegation aus Eibenstock an und wurde sehr herzlich in Biebertal von Bürgermeister Thomas Bender empfangen. Auf dem Programm stand ein gemeinsamer Begrüßungsabend mit Vertretern aus allen drei Gemeinden. In der Eibenstocker Delegation waren auch vier Mitglieder des Bandonionvereins Carlsfeld e. V. mitgereist, die diesen Hüttenabend musikalisch ausgestaltet haben. Schon nach kurzer Zeit wurde gemeinsam gesungen bzw. der Bandonionmusik zugehört. Am Ende wurde ein echter Hüttenabend daraus, bei dem die Stimmung kaum zu überbieten war. Die Freunde aus Denbigh bestätigten hinterher, so etwas noch nie miterlebt zu haben. Auch die Biebertaler Freunde vom gastgebenden Dünsbergverein ließen es sich nicht nehmen, in die Musik einzustimmen. Auch hier wurde das Akkordeon herausgeholt und ebenfalls kräftig aufgespielt.

Der Samstag begann mit einer Ortsrundfahrt durch die Biebertaler Ortsteile. Von der Burg Vetzberg aus erläuterte Biebertals Bürgermeister Thomas Bender die Lage der gesamten Gemeinde und der einzelnen Ortsteile, die man von dort aus sehr schön einsehen konnte. Am frühen Nachmittag gab es dann ein Zusammentreffen zwischen den Eibenstocker Stadträten und den Biebertaler Parlamentariern vom Gemeindevorstand bzw. von der Gemeindevertretung. Eine interessante Gegenüberstellung der Zahlen zu den jeweiligen Eröffnungsbilanzen beider Gemeinden bzw. zu den aktuellen Haushaltsdaten zeigten auf, wie unterschiedlich die Aufgaben liegen bzw. wie die Gemeindefinanzen strukturiert sind. Die anderen Mitglieder der Eibenstocker Delegation besuchten währenddessen die historische Altstadt von Wetzlar.

Am Abend fand dann die offizielle Feier zum Partnerschaftsjubiläum zwischen allen drei Gemeinden statt. Bürgermeister Bender ging darauf ein, dass im Laufe der 25 Jahre eine Fülle von individuellen Freundschaften entstanden sind und dass auf allen Seiten viel Vertrauen zueinander entstanden ist. Auf die Unterschiede beider Partnerschaften hinweisend stellte er fest, dass "die mit Denbigh basiert auf den römischen Verträgen und die mit dem sächsischen Eibenstock ist ein Kind der Wiedervereinigung Deutschlands". Auch Bürgermeister Uwe Staab sprach ein Grußwort zu den Gästen im Rodheimer Bürgerhaus. Neben seinen Worten brachte er auch musikalische Grüße mit, denn der Bandonionverein Carlsfeld e. V. überbrachte musikalische Grüße aus der erzgebirgischen Heimat. Auch der Stellvertretende Bürgermeister von Denbigh, Roy Tickle, sprach ein Grußwort. Er distanzierte sich von dem EU-Austrittswillen und hob hervor, dass zwischen Denbigh und Biebertal zwar Unterschiede bestehen, aber dass sie alle im Sinne der Städtepartnerschaft Schwestern und Brüder sind. Schmunzelnd fügte er hinzu: "Ihr habt viel mehr Sonnenschein als wir, es sollte einen besseren Austausch von Regen und Sonne geben". Eine steinerne Erinnerungstafel aus dem walisischen Denbigh, zwei große bestickte Erinnerungswimpel aus Eibenstock mit allen Gemeindewappen und zwei Pflaumenbäumchen für Eibenstock und Biebertal aus Denbigh werden noch lange an das 25-jährige Dreier-Jubiläum der Städte- und Gemeinden erinnern.

Das rund 3,5-stündige Festprogramm im voll besetzten Bürgerhaus Rodheim wurde von der Gemeinde Biebertal und dem Deutsch-Britischen Verein Biebertal e. V. vorbereitet. Die Vorsitzende des Vereins, Petra Schmidt, moderierte das bunt kreative Programm des Abends. Musikalisch bereicherten der große Biebertaler Männerchor, unter Leitung von Volker Purdak, und der Frauenchor der Eintracht Rodheim "Sing & Swing" das Festprogramm. Neben dem bereits erwähnten musikalischen Programm des Bandonionvereins Carlsfeld e. V., der mit der Europahymne sein Programm eröffnete, hat auch der Chef des Deutsch-Britischen Vereins von Denbigh, Michael Berry, als Imitator von Elvis Presley den Rodheimer Frauenchor begleitet. Mit Begeisterung wurden auch die Beiträge der Kindergruppe im Bodenturnen, der SKG Rodheim und deren Elferratsgarde aufgenommen. Toll, was der Biebertaler Nachwuchs da auf das Parkett legte! Für das leibliche Wohl der vielen Besucher sorgten die Mitglieder des Deutsch-Britischen Vereins, der Mädchenschaft Rodheims, der Burschenschaft "Immergrün" und der Altburschen Rodheims. Auch die jeweiligen Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Biebertal/Denbigh sprachen Grußworte an die Gäste. Letzter Grußredner war Kenneth Löhr vom Dünsbergverein, der stellvertretend für die Biebertaler Vereinsgemeinschaft gratulierte. Am Ende der Jubiläumsveranstaltung ehrte Bürgermeister Bender einige Vertreter aus den drei Gemeinden, die allesamt in den 25 Jahren der bestehenden Partnerschaften maßgeblich mitgewirkt haben. Es war ein gelungener Abend, der es verdient hätte, vielleicht doch das eine oder andere Gespräch auch zwischen den Partnern führen zu können. Doch dazu reichte die Zeit zu vorgerückter Stunde am Ende nicht mehr.

Am Sonntag besuchte die Eibenstocker Delegation vor der Abfahrt zurück ins Erzgebirge noch den Gailschen Park in Rodheim, der von einem führenden englischen Gartenarchitekten angelegt wurde. Da konnten sich vor allem die Eibenstocker Parlamentarier so manche Inspiration für die Gestaltung der öffentlichen Anlagen auch in Eibenstock holen. Besonders bemerkenswert waren die Erläuterungen des Mitglieds des Fördervereins des Parks, dass es über 700 fördernde Mitglieder im Verein gibt und dass fünf Arbeitsgruppen in mehr als 25 Arbeitseinsätzen pro Jahr diesen Park pflegen und mitgestalten. Sogar eine Arbeitsgruppe "Weinbau" gibt es neuerdings, die für das Anlegen eines kleinen Weingartens zuständig ist. Über so viel bürgerschaftliches Engagement konnte man nur staunen. Für die Eibenstocker Delegation war es wieder ein Wochenende voller Begegnungen und auch vieler Eindrücke, die man nun in den Alltag zu Hause und natürlich auch für die kommunalpolitische Arbeit mitnehmen konnte. Die Partnerschaft hat es verdient, auch weiter ausgebaut zu werden. Die Gemeinde Denbigh hat eine Einladung für die Eibenstocker ausgesprochen, doch auch einmal nach Wales zu kommen. An diesem Wochenende ist nicht zur eine Zweier-Partnerschaft gefestigt worden, sondern eine Dreier-Partnerschaft von doch sehr unterschiedlichen Gemeinden neu ins Leben gerufen worden.

19.09.2016 07:31 (Sport / Kultur)
Regenschlacht zum 21. Drei-Talsperren-Marathon 
(USt/StP) Den größten Beifall zur Siegerehrung des diesjährigen Drei-Talsperren-Marathons erhielten die Helferinnen und Helfer an der Strecke und im Stadion, die bei den bisher extremsten Wetterbedingungen in seiner Geschichte einen tollen Job machten. "Dass Ihr das so durchgezogen habt, ist eine Wahnsinnsleistung. So etwas wie bei Euch muss man anderswo erst einmal finden" So urteilte ein Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, der am Halbmarathon teilgenommen hatte. Ein anderer Sportler bedankte sich beim Organisationsteam für die tolle Atmosphäre trotz schwierigster Wetterbedingungen. "Wenn man sieht, mit wie viel Liebe und Herzblut auf kleinste Details geachtet wird, wie man unglaublich freundlich auf der Strecke betreut wird, dann muss man einfach wieder kommen." Schönere Komplimente kann man dem Veranstalter nicht machen. Das soll gerne an alle, die mitgeholfen haben, weitergegeben werden. Ihnen allen gilt ein riesen Dankeschön.

Noch am Abend zuvor beim Einräumen des Festzeltes war nicht klar, ob bei dem einsetzenden starken Regen am nächsten Morgen überhaupt ein Sportler auf die Strecke gehen kann, und dass nach fast 3 Wochen schönstem Sommerwetter! Die Enttäuschung stand den Verantwortlichen schon ein wenig im Gesicht geschrieben. Als dann aber am Samstagmorgen die Autokarawane wie gewohnt an der Bretschneider-Sportstätte anrollte, waren alle negativen Gedanken verflogen.

Dass am Ende noch 75 Nachmeldungen erfolgten, war angesichts des Dauerregens schon der erste Erfolg der Veranstaltung. Es gab nur noch eine Devise: "Wir ziehen das durch." Am Ende des Tages waren alle zufrieden und stolz darauf, bei diesen Bedingungen eine gute Leistung gebracht zu haben. Dreckig und völlig durchnässt kamen die Radfahrer und Läufer ins Ziel, ohne dass es der üblichen Atmosphäre im Zielgelände einen Abbruch tat. Insgesamt hatten 1086 Sportler für den 21. drei Talsperren Marathon gemeldet. Von diesen haben 201 das Ziel nicht erreicht bzw. sind gar nicht erst zum Start angetreten. Dies ist mit 81,5 % Zieleinläufen ein super Ergebnis. Für die Radrennen meldeten 672 Sportler, für die Laufwettbewerbe 414. Das Teilnehmerfeld war auch in diesem Jahr wieder international. Der am weitesten gereiste Sportler war Thomas Alm aus Stockholm, der beim Marathon mit lief. Im Halbmarathon gewann sogar eine Tschechin in ihrer Altersklasse. In den Radwettbewerben Namen neben Tschechen auch Österreicher (aus Innsbruck) teil.

Ein herzliches Dankeschön muss auch allen Teilnehmern allein deshalb ausgesprochen werden, weil es keinerlei schwere Unfälle gab. Das Team von der Bergwacht Carlsfeld hat dank der rücksichtsvollen Fahrweise der Sportler einen entspannten Nachmittag verbringen dürfen. Selbst die Streckenänderungen, die wiederum aufgrund der zahlreichen Baustellen notwendig wurden, wirkten sich nicht negativ aus. Streckenchef Klaus Trommer vom Marathonverein Eibenstock e.V. hatte im Vorfeld des Wettkampfes so viel Arbeit wie in keinem Jahr zuvor. Man muss ihm, seinem Team und der Stadtverwaltung für die Präperation der Wettkampfstrecken und der Ausschilderung der Umleitungen ein großes Kompliment aussprechen.

Auf den langen Strecken verteidigten die Vorjahressieger ihre Titel. Im Marathonlauf siegte auf der um etwa 1,5 km kürzeren Strecke Holger Zander vom Läuferbund Schwarzenberg in 2:39:08 h. Zweiter wurde Marko Gränitz vom Laufwerk Würzburg und dritter Sören Schramm vom Landgericht Chemnitz. Bei den 100 km Rad gewann Sebastian Stark vom TBR Werner vor Jonas Hummel vom Team Loony Toons Chemnitz und Erik Knauf vom Skiverein Schönheide. Bei den Frauen holte sich im Marathonlauf Antje Müller vom LFV Oberholz Leipzig in 3:13:39 h den Sieg vor Patrizia Hummel aus Siebenlehn und Christiane Türke vom Landesamt für Steuern und Finanzen. Auf der langen Raddistanz siegte Franziska Nehl in 5:21:52 vor Katharina Baumgärtel vom Skiclub Carlsfeld e.V.

Für die einheimischen Sportlerinnen und Sportler war der diesjährige drei Talsperren Marathon erfolgreich wie nie zuvor. Auf der 100 km Strecke gewann Kai Leidenberger als Gesamtvierter in seiner Altersklasse. Victor Staab (Marathonverein Eibenstock e.V.) als Gesamtsiebenter bzw. Robby Neubert (Skiclub Carlsfeld e.V.) als Gesamtsiebenunddreißigster holten jeweils Bronze. Im Marathonlauf gewann Michael Pawlowsky vom ESV 90 e.V. in der M35 Silber. Man kann den Teilnehmern auf diesen langen Strecken nur Respekt und Anerkennung zollen, waren sie doch am längsten diesen schlechten Bedingungen auf der Strecke ausgesetzt. Weiterhin konnten über 8 km Dominic Neubert (Oberschule Eibenstock) die Goldmedaille, Isabell Raabe (Marathonverein Eibenstock e.V.) die Silbermedaille sowie Christina Thümmel und Andy Förster (beide Marathonverein Eibenstock e.V.) die Bronzemedaille holen. Auf der 50 km Radstrecke gewannen Sina Unger (SV Stützengrün e.V.) und Elisabeth Höll (SC Carlsfeld e.V.) jeweils Gold in ihrer Altersklasse. Über 30 km gewann Ulrich Herrmann (Marathonverein Eibenstock e.V.) und Lukas Beck wurde in seiner Klasse Dritter. Allen Medaillengewinnern seien die herzlichsten Glückwünsche des Organisationsteams ausgesprochen.

Dieser Drei-Talsperren-Marathon hat viele kleine Geschichten geschrieben. Viele davon erzählen von der Hilfsbereitschaft und der Solidarität unter den Sportlern. Auch dass die Feuerwehrkapelle Carlsfeld es sich nicht nehmen ließ, zu spielen, verdient Respekt. Musikalisch wurde die Siegerehrung vom Schalmeienzug Eibenstock umrahmt. Auch dass die Sportler ihre Fahrräder unmittelbar nach dem Wettkampf mit Wasser abspritzen konnten, gehörte zu den vielen Details dieses Wettkampfs. Sprecher Rainer Zimmermann hat wie immer im Akkord die Zieleinläufe kommentiert und die Sportler mit allen Informationen versorgt. Die Kreisverkehrswacht, die Schuhorthopädie aus Aue und viele andere haben auch im Regen ihr Programm durchgezogen. Es bleibt zu hoffen, dass der Regen in diesem Jahr die gesamte Menge für die nächsten Jahre war, die für den Drei-Talsperren-Marathon vorgesehen sind. Eine zweite solche Regenschlacht haben der Marathonverein Eibenstock e.V. und seine vielen Helfer im nächsten Jahr nicht verdient.
Die Redaktion
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