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Rundwanderweg um Bockau „Bergbau und Laborantenwesen“

Ausgangspunkt: Parkplatz im Ortskern

 

Länge: 11,7 km

 

Wanderzeit:

3 bis 4 Stunden

 

Tourencharakter:

Wanderung für die ganze Familie auf ansteigenden und abfallenden Wegen sowie im ausgeglichenen Gelände durch Wiesen und nahe Wälder rund um Bockau

 

Markierungen:

Erzengelweg grün

Bergbaulehrpfad grüne Diagonale

Wolfsgrubenweg gelb

Kohlweg grün

Dorfbachweg gelb

 

Einkehrmöglichkeiten:

Frühstück/Mittagstischgaststätte "Snack Oase"

Café Süß "Angelikastube"

Restaurant "Sachsenhof"

Gaststätte "Trompeterschlößchen"

Hotel "Am Buchberg"

Wegeverlauf

Der Bergbau und das Laborantenwesen prägten die Geschichte des Ortes. Bockaus Ruhm wurde durch seine Arzneihändler begründet. Auch heute trägt ein Erzgebirgischer Kräuterlikör aus der Bockauer Wurzelstube und der Bockauer Schnupftabak aus der hiesigen Apotheke zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei.

Vom Parkplatz in der Ortsmitte beginnt unsere Tour in Richtung Apotheke zu ehemaligen alten Destillationen. An der Schneeberger Straße überqueren wir den Dorfbach, die Bahnhofstraße sowie die Lauterer Straße und gehen in nördlicher Richtung den Auer Weg. Nach 100 m erreichen wir die Vitriolölhütte. Am Wiesenweg zweigen wir nach rechts ab und gelangen zu einer Schutzhütte, der zum Friede-Gottes-Stollen (etwa 500 m) führt. Auf dem Alten Erzengelweg wandern wir weiter nordwärts, bis zum Bergbau-Lehrpfad. Diesen gehen wir rechts ostwärts, auch auf der Lauterer Straße 50 m und weiter bis zum Wolfsgrubenweg.

 

 

Die Tour führt uns weiter entlang des Wolfsgrubenweges bis zum Mittleren Flügel. Am Waldsaum haben wir einen herrlichen Panoramablick über Bockau.

Waldwärts gehen wir nach 200 m rechts weiter über den Kohlweg bis zur Gretels Ruh, über den Dorfbachweg bis zum Laborantengarten und zur Bockauer Wurzelstube. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt befindet sich an der Hauptstraße im Café Süß die Angelikastube.

Geheimnisse

Alte Destillationen

Bockauer Laboranten hatten in ihren Häusern kleine Destillationen, welche heute zu besichtigen sind. (Hinweisschilder u. Info-Flyer)

 

Vitriolölbrennerei

Naturstein-Gebäude mit Brennofen zur Vitriolölherstellung aus der Blütezeit von Bergbau und Laborantenwesen

 

Friede-Gottes-Stollen

alter Stollen des Zinn-Bergbaus

 

Bergbau-Lehrpfad

Zahlreiche Lehrtafeln informieren darüber, dass in dem Waldgebiet zwischen Bockau, Aue und Lauter vor 400 – 500 Jahren das "Große Berggeschrey" ausbrach und reger Bergbau betrieben wurde. Alte Mundlöcher, Schürgräben und Erdgruben sind historische Zeugen aus dieser Zeit.

 

Laborantengarten

Zeigt Kräuter und Heilpflanzen, welche schon Magister George Körner um 1750 aufschrieb und die allesamt von den Bockauer Laboranten Verwendung fanden. Herausragende Heilpflanze war die Angelika-Pflanze. Sie spielt auch heute noch eine wichtige Rolle, insbesondere zum "Bockauer Wurzelfest".

 

Bockauer Wurzelstube

Herstellung und Vertrieb von Arzneien, Tinkturen und Kräuterlikören haben eine Jahrhunderte alte Tradition. Im Ersten Sächsischen Spirituosenmuseum kann man interessante Gerätschaften und Materialien des Laborantenwesens entdecken und die Kräuter- und Wurzelkraft aus der Natur probieren.