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Kleine Rundwanderung von Erlabrunn nach Steinheidel

Ausgangspunkt: Hotel "Alte Schleiferei" in Erlabrunn

 

Länge: 6,2 km

 

Wanderzeit:

2 Stunden

 

Tourencharakter:

eine wunderbare Panoramawanderung mit Blick von Johanngeorgenstadt bis nach Breitenbrunn

 

Markierungen:

Rundwanderweg grün

 

Einkehrmöglichkeiten:

Gaststätte Steinheidel "Staahaadler Aff"

Kunos Brauereigasthaus Erlabrunn

Wegeverlauf

Von der Ortsmitte (619 m/NN) gehen wir den Beyreutherweg hoch, biegen nach dem ehemaligen Kaufhaus rechts in den Wald ein, bis hin zu den Garagen und wandern weiter rechts den Hohlweg entlang. Aus dem Wald kommend, sehen wir rechts den Brandberg (711 m/NN). Wir laufen weiter und am Wegweiser folgen wir dem linken Weg bergan. Oben angekommen, bietet sich ein Panoramablick, welcher kaum zu beschreiben ist. Vor uns liegt die weite Talaue des Schwarzwassertales mit Blick auf Breitenbrunn und im Hintergrund schaut der Fichtelberg hervor.

Wir gehen weiter bis zur Ortsmitte von Steinheidel, verweilen kurz am Gedenkstein der Kriegsopfer und nehmen geradeaus den Wiesenweg. Oben am Waldrand lassen wir noch einmal unseren Blick über das Gebirge schweifen. Nun sehen wir auch den Plattenberg 1.042,6 m/NN) sowie rechter Hand den mächtigen Rücken des Rammelsberges (1.008m/NN) in Böhmen.

Weiter gelangen wir durch den Wald bis zum Neuwegflügel und halten uns rechts bis zur Jägerhäuser Straße. Diese gehen wir rechts hoch, um nach ca. 100 m links in den Kohlenweg einzubiegen. Weitergehend sehen wir einen Felsengrund (749,7 m/NN) aus Quarz-Phylit. In einem weiten Bogen führt nun der Weg nach rechts, wo wir ca. 1,5 km später auf eine Waldstraße kommen, die uns nach rechts bis zur Jägerhäuser Straße führt. Talwärts gehend, erreichen wir die ersten Häuser vom unteren Teil Steinheidels. Die Straße rechts hoch gelangen wir zum Gasthof "Staahaadler Aff". Der originelle Name wurde im Volksmund geprägt und führt auf ein Großorchestrion zurück, welches im Gasthof steht. Bei einer Rast erfreuen wir uns an dem herrlichen Blick ins Tal und hinüber nach Johanngeorgenstadt. Vor uns liegt der tiefe Grund des Seifenrandes. Hier wurde bereits im 16. Jahrhundert nach Zinngraupen geseift. Dazu wurde vom oberen Vorderen Milchbach ein 3,2 km langer Kunstgraben erbaut der das zum Seifen benötigte Wasser heranführt. Unten sehen wir das Huthaus einer früheren Grube.

Der Straße folgend gelangen wir zum sogenannten Marktplatz. Dort biegen wir links ab. Bis hinunter zum Wald haben wir dabei immer das herrliche Panorama vor Augen. Durch den Hohlweg hinab auf den Beyreutherweg sind es nur noch wenige Minuten bis zum Ausgangspunkt.

Geheimnisse

Steinheidel

Im 16. Jahrhundert als Steinheidl (steinige Heide) bezeichnet; ab 1581 werden einige Fundgruben erwähnt; Zinnseifen sind seit 1609 bekannt; seit 1755 wurde auch ein Porzellanerdelager abgebaut.

 

Staahaadler Aff

Aus dem Volksmund; führt auf ein Großorchestrion zurück.

 

Schwarzwassertal

Die Quelle des Schwarzwassers liegt in 1.125 m Höhe am Südabfall des Fichtelbergmassives auf böhmischer Seite. Früher wurde ausgiebig Holzflößerei betrieben, welche schon 1486 nachweisbar war.