Sie haben keinen Flashplayer installiert.
Klicken Sie auf folgendem Link (kostenfrei installieren):

Get Adobe Flash player
zum Sommerpanorama
zum Winterpanorama
 deutsch  english  cz 
HOME  |  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  DRUCKEN
Unsere StadtTourismusAktuellesWirtschaftWebcamsBürgerservice
Suchen & Buchen
vom:
bis:
Auch zeitweise belegte Unterkünfte einbeziehen.
Personen
Gruppe
(auf mehrere Zimmer der Unterkunft verteilt)
Prospekte bestellen

Über den Auersberg nach Sosa

Ausgangspunkt: Hotel "Alte Schleiferei" in Erlabrunn

 

Länge: 18 km

 

Wanderzeit:

4 bis 5 Stunden

 

Tourencharakter:

etwas anspruchsvollere Waldwanderung mit steilem Anstieg zum Auersberg (1.018 m)

 

Markierungen:

Milchbachweg gelb

bis Kleiner Stern rot

bis Auersberg blau

bis Talsperre Sosa blau (E3)

Hirschknochenweg ohne

Milchbachweg gelb

 

Einkehrmöglichkeiten:

Berghotel "Auersberg"

"Riesenberger Häuser"

Kunos Brauereigasthaus Erlabrunn

Wegeverlauf

Von der Ortsmitte (619 m/NN) wandern wir den Graupnerweg entlang und nach ca. 300 m an der Gabelung geradeaus den Berg zur Siedlung "Am Milchbach" hoch. Diese wurde 1950 bis 1952 auf ehemaligem Waldgebiet erbaut, vorwiegend für Bergarbeiterfamilien, aber auch erste Familien von Johanngeorgenstadt, deren Häuser dem Uranbergbau der sowjetischen Besatzungsmacht zum Opfer fielen. Am Hochwald angekommen, befinden wir uns in einem tiefen Einschnitt des Vorderen Milchbaches. Rechts zieht sich der steile Hang zum hinteren Märzenberg (822 m/NN) nach oben und links bis hinüber zur Rotgrubener Straße, die von der Kellerschleiferei hochkommt, der Milchschacher. Weitergehend bewundern wir linksseitig mächtige ca. 150 Jahre alte Fichten (sog. Musikfichten), die vor Jahren vorwiegend für die Musikinstrumentenindustrie geschlagen wurden.

Talaufwärts sehen wir zahlreiche Zeugen des früheren Zinnseifens, u.a. auch Raithalden. Selbst Edelsteine (Granate) sollen beim Seifen im Bach gefunden worden sein. Rechterhand sehen wir eine Felsgruppe. Ein auf einem Felsen schräg liegender tonnenschwerer Stein, droht jeden Moment abzustürzen, obwohl er dort schon seit Jahrhunderten liegt. Einige Meter weiter kommt von den Rotgrubener Wiesen ein kleines Bächlein herab, welches in alter Zeit als "Bechel Erelbrunn auch Erlebrunn" benannt wurde, woraus wahrscheinlich nach einigen Jahrzehnten Erlabrunn entstand. Nachdem wir ca. 200 m geradeaus gegangen sind, biegen wir nach links zu den Riesenberger Häusern ab. Sie sind seit 1623 urkundlich nachweisbar und waren einst Zechenhäuser. Bekannt schon in früheren Zeiten wurde das Gasthaus "Riesenberger Häuser" (838 m/NN) durch den "Schiebböcker", einem einfachen und billigen Magermilchkäse – heutzutage eine Delikatesse. Wir nehmen nun die Sosaer Straße nach links, bis wir nach ca. 1 km eine Wegekreuzung erreichen. Hier biegen wir rechts auf den Vetternweg ab. Rechts und links sehen wir einige größere und kleinere Halden des Altbergbaus. An der Wegkreuzung Kleiner Stern wenden wir uns nach links, um nach wenigen Metern rechts in die Wellenschaukel einzubiegen – bekannt wahrscheinlich nach mehreren Wellen im oberen Bereich. Weitergehend kommen wir an die von der Sauschwemme hochführende Straße, wenden uns nach rechts und sehen vor uns den Aussichtsturm vom Auersberg, unser Wanderziel (1.018 m/NN). Den Mittelflügel gehen wir talabwärts mit Blick auf die Talsperre Sosa, Richtung Großer Stern. Vom Großen Stern aus wandern wir rechts Richtung Talsperre Sosa und an der asphaltierten Riesenberger Straße rechts Richtung Riesenberger Häuser. Wir erreichen die Friedrichsheide, ein erzgebirgstypisches Hochmoor, wo der Vordere Milchbach entspringt. Dem Milchbachweg folgend, kommen wir wieder in der Ortsmitte an.

Geheimnisse

Milchschacher

Der Begriff stammt aus dem Bergmännischen und bedeutet soviel wie Gegend, in der Bergbau betrieben wird.

 

Musikfichten

Ca. 150 Jahre alte Fichten werden zur Herstellung von Instrumenten, u.a. in Markneukirchen, verwendet.

 

Auersberg mit Turm

Mit 1.018 m ist der Auersberg zweithöchster Einzelberg im Freistaat Sachsens und nach Fichtelberg (1.215 m) und Brocken (1.141 m) dritthöchster Berg Ostdeutschlands. Phantastische Rundsicht vom Turm; historisches Zinnbergbaugebiet.

 

Friedrichsheider Hochmoor

Typisches erzgebirgisches Krummholzhochmoor, in denen die Bergkiefer das Vegetationsbild bestimmt