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Auf den Spuren der Köhler

Ausgangspunkt: Parkplatz an der Talsperre Sosa

Länge: 17 km

Wanderzeit:

4 bis 5 Stunden

Tourencharakter:

stark kupiertes und über weite Abschnitte offenes Gelände, viele Aussichtspunkte

Markierungen:

gesamter Rundweg grüne Diagonale

Einkehrmöglichkeiten:

Sosa, Blauenthal, Zimmersacher

Wegeverlauf

Wir begeben uns vom Parkplatz zuerst zur ehem. Köhlerei an der Talsperre im ehemaligen Granitsteinbruch für die Staumauer der Talsperre Sosa. Anschließend laufen wir in Richtung der Gaststätte "Meiler", biegen aber vorher rechts ab und gelangen über einen Feldweg zum Aussichtspunkt Hirschkopf mit einem herrlichen Panoramablick über Sosa.

Der Lehrpfadausschilderung folgend gelangen wir zum Eibenstocker Weg, dem wir talwärts bis zur Kleinen Bockau folgen. Hier biegen wir rechts in einen Waldweg ein, der uns an der Großen Bockau flussabwärts über Zimmersacher zum Blauenthaler Wasserfall bringt.

Im Ort Blauenthal zweigen wir rechts ab auf den Zinnsteig. Diesen verlassen wir am Waldrand und gelangen auf dem Lehrpfad vorbei an der Müntzer-Pinge zur Staatsstraße Blauenthal-Sosa. Nach Überquerung der Straße und Marksbach geht es steil bergan zum Dürrerberg und weiter zum Ort Sosa. Über die "Himmelfahrt", einem alten Huthaus von 1700, gelangen wir ins Tal und wandern bis zum Abzweig Stinkenbachweg. Hier verlassen wir den Lehrpfad und stoßen an der Kneippanlage auf den Köhlerweg, dem wir folgen (Meilersymbol).

Über Stinkenbach und Röthenbach erreichen wir über ein Wiesengelände die Köhlerei Gläser an der Straße nach Schwarzenberg. Auch von hier hat man einen herrlichen Rundblick über den Ort und das Westerzgebirge. Dem Köhlerweg folgend gelangen wir zum "Neuen Haus" mit Rundblick auf Sosa. Der Weg führt uns weiter zur ehemaligen Klug-Köhlerei, die heute als Schauanlage wieder aufgebaut wurde. Im weiteren Verlauf erreichen wir über die Rotgrubener Straße den Hangkanal, dem wir bis zur Talsperre Sosa folgen. Auf diesem letzten Abschnitt erfreuen uns schöne Panoramabilder vom oberen Ortsteil Sosa.

Geheimnisse

Müntzer-Pinge

Sie wurde erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt und war eine der größten Schachtanlagen im Eibenstocker Revier (Zinnerzabbau) mit bis zu 80 Bergarbeitern. Eine Pinge ist ein Einbruch durch Altbergbau.

 

Klug-Köhlerei

Standort der Holzköhlerei von Mitte der 30er Jahre bis 1965. Von den Heimatfreunden wurden Teile der Köhlerei als Schauanlage wieder hergestellt.

 

Hangkanal

Es handelt sich um einen 3.100 m langen Kunstgraben, der bis 1958 als Wasserzufuhr für die Talsperre Sosa diente. Inzwischen ist er größtenteils zugewachsen.

 

"Meiler"

Traditionelle Ausflugsgaststätte an der Talsperre im Stil eines nachgebildeten 27 m hohen Meilers.