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Sosa – Riesenberg – Rote Grube

Ausgangspunkt: Buswendeplatz, Parkplatz an der Talsperre Sosa

 

Länge: 14 km

 

Wanderzeit:

3 bis 4 Stunden

 

Tourencharakter:

mittelschwere Tour auf gut begehbaren Forstwegen

 

Markierungen:

Sosa bis Hänelwehr gelb

Hänelwehr bis Kleiner Stern ohne

Kleiner Stern bis Eselsb. Flügel rot

Eselsberger Flügel bis Sosa ohne

 

Einkehrmöglichkeiten:

Sosa, Riesenberger Häuser, Rote Grube

Wegeverlauf

Vom Buswendeplatz in Sosa begeben wir uns auf die Straße zur Talsperre und biegen links auf den Talsperrenrundweg (gelbe Markierung) vorbei an der ehem. Köhlerei an der Talsperre. An der Kleinen Bockau angekommen, folgen wir immer bergan dem Lauf des Baches bis zum Kleinen Stern.

Links und rechts des Weges finden wir zahlreiche Zeugen des Altbergbaus (Pingen, Haldenzüge, Mundlöcher).

Im Auersberger Grund unterhalb des Auersberges weisen Reste von Grundmauern auf eine frühere Bergbausiedlung, die Auersberger Häuser, hin. Am Kleinen Stern biegen wir nach links auf den Vetternweg (rote Markierung) ein und erreichen die Sosaer Straße, welche wir bis zu den Riesenberger Häusern folgen.

Nach einer Stärkung mit dem traditionellen "Schiebböcker" geht es weiter auf der roten Markierung über die Riesenberger Wiesen in Richtung Rote Grube, einem alten Bergbaustandort mit verschiedenen Zeugen des Bergbaus.

Heute ist hier ein Naturfreundehaus. Im weiteren Verlauf kreuzen wir den Eselsberger Flügel und gehen auf einem schnurgeraden Waldweg (Rotgrubener Straße) abwärts nach Sosa. Durch den oberen Teil des Ortes gelangen wir zur Kirche. Hier halten wir uns links und kommen an den Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

Geheimnisse

Rote Grube

Erwähnt wird dieses Einöd-Bergwerk bereits um 1500, dann 1580-91, 1600 und weiter bis 1789. Bei einer Tiefe von 200 m wurde der Betrieb eingestellt, da er nicht mehr beherrschbar war. Abgebaut wurden Eisenerz und Zinn. Noch heute zeugen zwei Pingen (Einbruchstellen) vom Bergbau in dieser Gegend.

 

"Schiebböcker"

Eine Spezialität des Berggasthofes "Riesenberger Häuser" – ein Kochkäse, dessen spezielle Rezeptur sorgsam gehütet wird. Seinen Namen erhielt der Käse im 18./19. Jahrhundert, als die Hausierer nach mühevoller Plackerei mit ihrem Schiebbock Einkehr hielten. Ihr geringer Verdienst reichte gerade für eine einfaches Mahl – dem Kochkäse.

 

Riesenberger Häuser

Kleine Waldsiedlung in 834 m Höhe gelegen; wurde bereits 1739 urkundlich erwähnt