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Von Wildenthal zum Kamm des Erzgebirges

Ausgangspunkt: Ortsmitte Wildenthal

 

Länge: 15 km

 

Wanderzeit:

3 bis 4 Stunden

 

Tourencharakter:

ausschließliche Waldwanderung meist auf bereiten Forstwegen; in bzw. hinter Weitersglashütte ca. 1 km auf Asphaltstraße; einfaches Profil; Ausweis empfohlen, da Wanderung teilweise direkt an tschechischer Grenze

 

Markierungen:

örtliche Ausschilderung über Amselpfad nach Oberwildenthal und zum Grenztor

Grenztor bis Weitersglashütte rot

Weitersglashütte bis Frühbusser Straße grüne Diagonale

Frühbusser Straße bis Wildenthal Namentlich

 

Einkehrmöglichkeiten:

Hotel "Zum Kranichsee"

Pension "Waldhaus"

Einfache Gaststube in Jeleni (Tschechische Republik)

Wegeverlauf

Über die Carlsfelder Straße erreichen wir den Amselpfad, einen schmalen gemütlichen Wanderweg nach Oberwildenthal. Zunächst haben wir noch einige schöne Ausblicke ins Tal zum Skilift und über herrliche Gebirgswiesen zurück nach Wildenthal.

 

Bald schon hat uns jedoch dichter Fichtenwald umschlossen und wir passieren nach einer knappen halben Stunde die wenigen Häuser von Oberwildenthal. Auffällig reihen sich drei ehemalige Zollgebäude an der alten Passstraße nach Böhmen, auf der vor Jahrzehnten noch die Friedensfahrer schwere Bergetappen fuhren, als auch 1968 sowjetische Panzer zur Niederschlagung des "Prager Frühlings" über die Grenze rollten. Heute können wir hier in aller Ruhe das Tal der Großen Bockau allmählich emporwandern. Bald schon entdecken wir an der linken Straßenseite einen alten Entfernungsstein für Reisende in historischen Zeiten. Viele adlige Kurreisende waren auf dieser Strecke damals mit der Kutsche nach Karlsbad unterwegs, so u.a. auch Johann Wolfgang von Goethe und Charlotte von Stein. Bei so einer Reise verstarb ein Sohn Charlotte von Steins in Wildenthal und wurde anschließend in der Familiengruft eines wohlhabenden Wildenthaler Hammerherren in Eibenstock unter dem heutigen Rathaus beigesetzt.

Wenn wir den Kammweg erreichen, befinden wir uns in einer mittleren Höhe von etwa 930 m. Geradeaus sehen wir das "Eiserne Tor", von welchem wir nach etwa 2,5 km bergab die Reste der Siedlung Hirschenstand (tschechisch Jeleni) erreichen können (Ausweis mitführen). Wir wenden uns auf dem Kamm jedoch nach rechts und wandern meist leicht bergab nach Weitersglashütte. Während der Wintermonate verläuft hier die Kammloipe, eine der längsten, schönsten und schneesichersten Skiloipen Deutschlands. Oftmals besteht die Möglichkeit, bis in den April hinein Ski zu laufen (Für Wanderer im Winter gesperrt). Hinter Weitersglashütte müssen wir etwa 800 m entlang der asphaltierten Landstraße laufen, diese ist nur gering befahren.

Bald können wir links wieder in den Wald auf die Frühbusser Straße einbiegen. Vorbei Am "Fleschmaul" erreichen wir nach etwa 2 km rechts den Ehrethausweg, der uns, an der Kneippanlage vorbei, wieder zum Ausgangsort Wildenthal bringt.

Geheimnisse

Grenztor

Das "Eiserne Tor" (ein jahrhundertealter Grenzübergang nach Böhmen) wurde es seit den sechziger Jahren genannt. 1968 diente es als Überfahrt für russische Panzerverbände, die in der DDR stationiert waren und den Prager Aufstand beendeten.

Seit 1996 offizieller "grüner" Grenzübergang, zumindest wieder für Wanderer, Radfahrer und im Winter für Skiläufer.

 

Weitersglashütte

Mit 880 m eine der höchstgelegenen Siedlungen Deutschlands – 1624 als Glashüttensiedlung neben der "Weiten Wiese" gegründet. NSG Hochmoor

 

Fleschmaul

Eine der reichsten Zinnzechen Sachsens (im Jahr 1558 in nur einem Quartal 241 Zentner Zinn). Es standen hier mehrere Gebäude; Schmiede, Zinnschmelzhütte, 5 Pochwerke.