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Eibenstock – Auersberg – Wildenthal – Eibenstock

Ausgangspunkt: Tourist-Service-Center Eibenstock

 

Länge: 17 km

 

Wanderzeit: 4 bis 5 Stunden

 

Tourencharakter:

etwas anspruchsvollere Wald- und Aussichtswanderung zumeist auf festen Waldwegen mit sehr steilem Anstieg (letzter Kilometer) zum Auersberg; dort phantastische Rundsicht vom Aussichtsturm

 

Markierungen:

Eibenstock bis Auersberg blau

Auersberg bis Wildenthal blau

Wildenthal bis Frühbusser Straße /Abzweig Heuschuppenweg ohne

Rehmergrund bis Eibenstock grün

 

Einkehrmöglichkeiten:

Berggasthof Auersberg

Hammerschänke

Schmugglerstub

Rückkehrmöglichkeit:

Von Wildenthal besteht die Möglichkeit mit dem Linienbus nach Eibenstock zurückzukehren.

Wegeverlauf

Über die Auersbergstraße erreichen wir den Stadtrand von Eibenstock und haben über sattgrüne Gebirgswiesen einen ersten schönen Blick auf unser Zwischenziel und höchsten Punkt der Region, den Auersberg. Der zunächst asphaltierte Nonnenhausweg führt hinunter zum Wandrand, wo wir uns an der Wegegabelung links halten. Nach weiteren 800 m talwärts erreichen wir den an dieser Stelle etwas breiteren Talgrund des Gebirgsbaches "Große Bockau". Die Quelle entspringt am Erzgebirgskamm in der Nähe der böhmischen Grenze. Bald bildet das Gewässer ein etwa 15 km langes enges Tal, in dessen Mitte die Gemeinde Wildenthal liegt. Am Ende, beim Einmünden in die Zwickauer Mulde, befindet sich die Gemeinde Blauenthal. Bei Starkniederschlägen kann dieser Bach jedoch schnell zum reißenden Gebirgsfluss werden und wie 2002 schwere Schäden an Straßen und Gebäuden verursachen. Wir überqueren die "Große Bockau" an der Rektorbrücke und beginnen rechts den Aufstieg zum Auersberg über den Bärenweg, benannt nach den letzten Bären, die es hier im 17. Jahrhundert gegeben hat. Auf den nächsten 5 km müssen wir nun von 568 m (Rektorbrücke) auf 1.018 m (Auersberg) stolze 450 Höhenmeter überwinden. Durchschnittlich kommen wir also mit jeweils 15-20 Schritten einen Meter höher. Nach der Wegekreuzung "Großer Stern" ist der Aussichtsturm des Auersberges scheinbar bereits zum Greifen nah, allerdings liegt damit das anstrengendste Teilstück direkt vor uns. Auf dieser 1,4 km langen "Himmelsleiter" sind 211 Höhenmeter zu überwinden. Die wunderbare Aussicht vom altehrwürdigen Aussichtsturm, die zu den umfassendsten im ganzen Erzgebirge zählt, entschädigt jedoch für unsere Wandermühen. Weit schweift der Blick über die erzgebirgischen und vogtländischen Höhen und bei klarer Sicht sind sogar der Ochsenkopf im Fichtelgebirge (80 km) und das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig (100 km) zu sehen. Der Abstieg führt uns auf den nächsten 2,4 km über den Schlangenweg in die fast 300 m tiefer gelegene ehemalige Hammerwerksgemeinde Wildenthal. Wir folgen der örtlichen Ausschilderung zur Kneippanlage am Ehrethausweg, wo wir unsere Füße im klaren Gebirgswasser gut kühlen können. Nach einem kurzen kräftigen Anstieg erreichen wir die Frühbusser Straße. Wir halten uns rechts und wandern auf diesem ehemaligen Salzpass, der von Mitteldeutschland ins Böhmische führte, bis wir nach etwas 1,5 km und einem stärkeren Gefälle links Richtung "Konrads Ruh" abbiegen. Von hier begleitet uns der dort entspringende Rehmerbach und wir erreichen die Stadt Eibenstock in der "Rehme", einem der ältesten Stadtviertel.

Geheimnisse

Auersberg mit Aussichtsturm

mit 1.018 m ist der Auersberg zweithöchster Einzelberg im Freistaat Sachsen und nach dem Fichtelberg (1.215 m) und dem Brocken (1.141 m) dritthöchster Berg Ostdeutschlands; phantastische Rundsicht vom Turm, historisches Zinnbergbaugebiet

 

Wildenthal

Die Gemeinde am Fuße des Auersberges gilt als eine der ältesten Sommerfrischen des Erzgebirges und Durchreiseort vieler Karlsbader Kurgäste in historischer Zeit (z.B. Goethe, Frau von Stein).

 

Grüner Graben Einlauf

Bereits 1555 (lange vor Gründung des Ortes Wildenthal) wurde der ca. 8 km lange Graben von Eibenstocker Bergleuten angelegt. Er zweigt mitten in Wildenthal von der Großen Bockau ab und führt mit mehreren Verzweigungen in die "Grün", einem früheren Eibenstocker Bergbaugebiet. Dort diente das Wasser vor allem dem Antrieb von Pochwerken und zum Zinnseifen.