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Von Eibenstock nach Carlsfeld (und zurück)

Ausgangspunkt: Tourist-Service-Center Eibenstock

 

Länge: 10 km (bzw. 17 km mit Rückweg)

 

Wanderzeit:

2 bis 3 Stunden (bzw. 4 Std. mit Rückweg)

 

Tourencharakter:

ausschließliche Waldwanderung auf meist bequemen Forstwegen mit schönen Ausblicken auf Eibenstock, Carlsfeld und Talsperre Weiterswiese; teils kräftigere An- und Abstiege: von Eibenstock (640 m) zunächst Anstieg bis auf fast 900 m, dann Abstieg nach Carlsfeld (820 m) und wieder hinauf zur Staumauer (über 900 m)

 

Markierungen:

im Ort zunächst Ausschilderung Bobbahn folgen; unterhalb Parkplatz Bobbahn auf Carlsfelder Steig

bis Carlsfeld rot

ab Carlsfeld kleine Runde zur Talsperre auf dem Lehrpfad

grüne Diagonale

 

Einkehrmöglichkeiten:

Gasthaus/Pension "Zum Hirschkopf"

Gasthaus/Pension "Talsperre"

 

 

Rückkehrmöglichkeit:

Von Carlsfeld besteht die Möglichkeit mit dem Linienbus über Wildenthal nach Eibenstock zurückzukehren.

Wegeverlauf

Von der Touristinformation aus wenden wir uns zunächst Richtung Allwetterbobbahn. Unterhalb deren Parkplatz verlassen wir über Lohgasse und Carlsfelder Steig die Stadt Eibenstock. Bis hinauf zum Waldrand bieten sich immer wieder schöne Rückblicke auf die alte Bergstadt – den schönsten hat man sicherlich von der Skihütte, zu der unmittelbar nach dem Waldrand ein fast hangparalleler Waldweg hinüberführt (ca. 500 m). Der Carlsfelder Steig verläuft weiter stetig bergan und bereits nach etwa 3 km haben wir eine Höhe von 900 m erreicht. Jetzt wird es etwas welliger und bald nach der Wegekreuzung "Spinne" geht es am Waldessaum hinab und ein herrlicher Blick auf Carlsfeld, eine der schneesichersten Gemeinden Deutschlands, wird frei. Der Gegenhang ist bereits Teil des Erzgebirgskammes und wir entdecken Skihang und Skilift. Dahinter verläuft mit 36 km Länge eine der beliebtesten Loipen Deutschlands, die Kammloipe. Weil die Carlsfelder früher fast das ganze Jahr Filzschuhe (erzgebirgisch: Sapper) trugen, wird der Ort auch "Sapperland" genannt. Wir halten uns steil bergab und erreichen mitten im Dorf die Trinitatiskirche Carlsfeld. Das Gebirgsflüsschen Wilzsch wird überquert und über die Talsperrenstraße die Gemeinde wieder verlassen, um etwa 1 km nach der ältesten Rundkirche Sachsens an der höchstgelegenen Trinkwassertalsperre Deutschlands zu stehen. Die über 200 m lange Staumauer aus Bruchsteinen kann seit einiger Zeit überquert werden und bietet schöne Aussichten auf den Stausee, der in den 30er Jahren die Siedlung Weiterswiese überflutete. Nach Überqueren der Staumauer biegen wir links in den Teichhäuselweg, der uns bergab nach 800 m wieder in die 1000-Seelen-Gemeinde Carlsfeld bringt.

(Von hier besteht die Möglichkeit, mit dem Bus über Wildenthal nach Eibenstock zurückzufahren.)

Wir überqueren jedoch die Hauptstraße und nehmen den Ackerweg, eine schmale asphaltierte Straße mit schönen Ausblicken auf Carlsfeld, hinüber zum Carlsfeld-Eibenstocker-Weg, auf dem wir zuvor das "Sapperland" erreicht haben. Dort halten wir uns rechts bergan und nachdem nochmals die "Spinne" passiert wurde, zweigen wir in einem kleinen Tal nach links in den Dönitzgrund ab und wandern diesen entlang Richtung Eibenstock. Das Bächlein murmelt schnell lauter und führt uns nach etwa 4 km gemütlichem Bergabwandern zum Marktplatz in Eibenstock.

Geheimnisse

Trinitatiskirche Carlsfeld

Erbaut von 1684-1688 gilt sie als älteste Rundkirche Sachsens und war somit Vorbild für andere Zentralbauten, wie die Frauenkirche in Dresden oder die Rundkirche in Seiffen.

 

Bandoniontradition

Carlsfeld gilt als Heimstätte des Tangoinstrumentes Nr. 1, dem Bandonion, welches vor allem in Südamerika regelrecht verehrt wird. Jährlich ´findet Anfang Oktober ein internationales Bandoniontreffen statt.

 

Talsperre Weiterwiese

Die höchstgelegene Trinkwassertalsperre Deutschland staut in 904 m Höhe auf 47 ha ca. 3 Mio m³ Wasser.